Besserer Schutz für
Pflegefamilien jetzt!
Auch Pflegekinder haben ein Recht auf ein Zuhause. Bei längerer Verweildauer wird die Pflegefamilie ihr neues Nest, es entsteht eine soziale Familie. Das wird leider noch zu häufig missachtet. Schicksale wie das von Felix, Milena oder Sarah dürfen wir nicht länger hinnehmen. Pflegekinder sind keine "Kinder zweiter Klasse".

Kinderschicksale
Milena ist knapp 3, als sie von zwei fremden Damen im Kindergarten aus dem Mittagschlaf geweckt und abgeholt wird. Ihre Pflegeeltern, bei denen sie die Hälfte ihres Lebens verbracht hatte, wird sie nie wieder sehen. Das Amtsgericht bewertet später die Wegnahme als rechtswidrig.
Auch Felix wird einfach vom Jugendamt aus dem Kindergarten abgeholt und ins Heim gebracht. Erst 20 Monate später darf er zu seinen Pflegeeltern zurück, bei denen er von klein an aufgewachsen ist. Ein Gutachten hatte alle Vorwürfe gegen die Pflegeeltern entkräftet.
Sarah ist 15, als das Jugendamt und der Vormund beschließen, dass sie nicht mehr nach Hause zu ihrer Pflegefamilie darf, bei der sie seit 10 Jahren gelebt hatte. Das Mädchen hinterlässt noch eine Nachricht: "Bitte sag den anderen dass ich sie lieb hab". (Alle Namen geändert)
Gemeinsam stark für Pflegekinder
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Pflegefamilien dabei zu unterstützen, sich zu vernetzen, ihre Anliegen zu artikulieren und dabei in der Politik gehört zu werden. Wir wollen kein neuer Verein oder Verband sein, sondern dabei helfen, die bereits vorhandenen Kräfte zu bündeln. Unser Ziel ist das sichere, geborgene und ausreichend unterstützte Aufwachsen unserer Pflegekinder.


Rechte der Pflegefamilien ausbauen
Im Spannungsfeld zwischen kommunaler Zuständigkeit, "großer" Politik und knapper Ressourcen möchten wir dazu beitragen, dass Pflegefamilien als heilende soziale Familie für vom Schicksal oft hart getroffene Kinder wahrgenommen werden. Politisch liegt unser Schwerpunkt klar darin, die Rechte der Pflegefamilie zu stärken.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Sie sind Pflegekind, Pflegeeltern, ein Verein, ein Jugendhilfeträger, interessierte Fachkraft, Bürger*in oder Journalist*in und haben eine Frage, ein Anliegen oder möchten uns einfach unterstützen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

